Das Kirk-phänomen

Das Kirk-Phänomen Am 10. September 2025 geschieht etwas, was das Internet beben lässt. Ein Mord. Doch kein gewöhnlicher, wie die 700 Amokläufe letztes Jahr in den USA oder einer der 50.000 Toten durch Schusswaffen, die das amerikanische Freiheitsbild selbstverständlich in Kauf nimmt. Dieses Mal ist es anders. Um 12:23 wird Charlie Kirk kurz nach Beginn„Das Kirk-phänomen“ weiterlesen

EVERYTHING I DON’T LIKE IS A GENOCIDE

Everything I Don’t Like is a Genocide Völkermord als Kampfbegriff im Zeitalter der Performanz Der Begriff „Genozid“ ist untrennbar mit dem polnisch-jüdischen Juristen Raphael Lemkin verbunden, der ihn während des Zweiten Weltkriegs prägte, um die systematische Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden durch die Nationalsozialisten zu beschreiben. Lemkin veröffentlichte 1944 sein Werk Axis Rule in„EVERYTHING I DON’T LIKE IS A GENOCIDE“ weiterlesen

Trump als Friedensstifter?

Trump als Friedensstifter? Analyse über den viel zu späten Deal, die großen Player im Nahen Osten und das Scheitern der Demokraten unter Joe Biden, den Krieg zu beenden Als ich die Nachricht vom Friedensplan hörte, habe ich zuerst gejubelt und dann, wie viele andere, geweint. Der Plan ist das, wofür wir seit zwei Jahren gekämpft,„Trump als Friedensstifter?“ weiterlesen

„Nach dem Krieg ist vor dem Krieg“

„Nach dem Krieg ist vor dem Krieg“ Die Zerrissenheit ukrainisch-jüdischer Gefühle in der Diaspora Nach dem Krieg ist vor dem Krieg. Ich bin nur deshalb in Deutschland geboren, weil meine Eltern 1992 vor der antisemitischen Hochstimmung und wegen der Pogromangst aus der Ukraine flohen. Sie kamen mütterlicherseits aus Kyjiw, väterlicherseits aus Odessa. In Deutschland bekamen„„Nach dem Krieg ist vor dem Krieg““ weiterlesen

Warum die ÖH Uni Wien gescheitert ist 

Warum die ÖH Uni Wien gescheitert ist  Unausgesprochener linker Antisemitismus und die Illusion solidarischer Praxis Ich, Ida Belaga, habe die Koalition von GRAS und VSStÖ an der Hochschüler_innenschaft der Uni Wien am 17.11.2025 öffentlich für gescheitert erklärt, doch war diese Zusammenarbeit schon seit längerem zum Scheitern verurteilt. Um die Schwere dieser Entscheidung verständlich zu machen,„Warum die ÖH Uni Wien gescheitert ist „ weiterlesen

Keine Botschafter Israels, oder doch? 

Keine Botschafter Israels, oder doch? Über die Rolle jüdischer Gemeindevertreter:innen und ein bedenkliches ZiB 2-Interview Eine große Sorge, die Jüdinnen und Juden weltweit beschäftigt, ist im Alltag ohne Anlass für den Staat Israel und dessen Handlungen eintreten zu müssen. Die Angst, plötzlich als Pro-Bono-Anwalt des jüdischen Staates herangezogen zu werden, prägt die Realität von Jüdinnen„Keine Botschafter Israels, oder doch? „ weiterlesen

Danke für nichts und alles

Danke für nichts und alles Nach zwei Jahren des Schweigens, Streitens und Verlernens bleibt mir eigentlich nur eines: Danke zu sagen. Nicht aus Höflichkeit, sondern weil Dank manchmal die ehrlichste Form der Resignation ist. Danke an ein Land, das sich in diesen zwei Jahren so sehr bemüht hat, den Nahostkonflikt endlich in Europa zu lösen„Danke für nichts und alles“ weiterlesen

Skaters against Genocide

Skaters against Genocide Performanz und Identitätsstiftung im sogenannten Palästina-Aktivismus Ich schicke meiner Freundin Xsenia* (*Name von der Redax zum Schutz geändert) diesen Text in der Rohfassung – zum drüberschauen. „Judith, das muss mehr schnalzen!” Sie schickt mir Screenshots aus ihrem Freundeskreis, da ist alles mit dabei: Die Propaganda Accounts á la “All eyes on Rafah”,„Skaters against Genocide“ weiterlesen

Bring Them Home – aber nicht um jeden Preis

Bring Them Home – aber nicht um jeden Preis Zwei Jahre Kampf um das Geisel-Narrativ Kaum ein Thema hat die israelische Mehrheitsgesellschaft in den vergangenen zwei Jahren so geeint und gespalten, wie das Schicksal der Geiseln. Während zu Beginn noch das unfassbare Leid des  siebten Oktobers im Vordergrund stand, überlagerte der Einmarsch der israelischen Armee„Bring Them Home – aber nicht um jeden Preis“ weiterlesen

Lieber Alon Ohel – Ein Bericht

Lieber Alon Ohel – Ein Bericht Nach 737 Tagen Geiselhaft ist der 24-jährige, israelisch-deutsche Pianist Alon Ohel endlich wieder bei seiner Familie in Lavon. Er kam erst im Rahmen des jüngsten Geiseldeal frei. Was müsste man Alon über die Welt zwischen Oktober 23 und 25 berichten, die ihm in völliger Abschottung in den Tunneln unter„Lieber Alon Ohel – Ein Bericht“ weiterlesen