Antisemitismus als Kriegswaffe

Antisemitismus als Kriegswaffe Kyiv. Cherkasy. Cherinihiv. Zhytomir. Odessa. Uman. Orte die derzeit jeden Tag in den Nachrichten sind. Orte, an denen Russland derzeit Kriegsverbrechen begeht. All diese Namen sind aber auch tief in die kollektive (zumindest ashkenasisch) jüdische Psyche eingebrannt. Sie waren Zentren jüdischen Lebens in der Ukraine, und vor allem Orte, an denen Pogrome„Antisemitismus als Kriegswaffe“ weiterlesen

Gemeinsam Einsam

Warum “Einzeltäter” bei ihren Taten nicht vereinzelt sind. Es war 13:45 Uhr. Zu dieser Uhrzeit gab im neuseeländischen Christchurch der Attentäter die ersten Schüsse in der Al-Noor-Moschee ab. Er war mit einer halbautomatischen Waffe, einer kugelsicheren Weste und einem Helm ausgestattet. Militärische Kleidung, martialisches Auftreten. Er zielte auf Muslim:innen, die in der Moschee zum Gebet„Gemeinsam Einsam“ weiterlesen

Performativer Aktivismus

Wieso „besser irgendwas tun“ hier nicht so gut passt Wer in den letzten Jahren noch unter vierzig war, hat sicherlich die unglaubliche Kraft der Sozialen Medien miterlebt, wahrscheinlich sogar dabei mitgewirkt. Schon in den frühen 2010er Jahren konnte man diese Kraft erkennen. Facebook spielte beispielsweise schon bei der Mobilisierung der Ägyptischen Revolution 2011 eine Kernrolle.„Performativer Aktivismus“ weiterlesen

Gedächtnistheater -und nun?

Gedächtnistheater -und nun? Wenn wir eine dezidiert junge deutsch-jüdische Perspektive einnehmen, dann bestimmen seit gut sieben Jahren mehrere Annahmen den erinnerungspolitischen Diskurs: (1) Die Dritte Generation in Deutschland lebender Jüdinnen und Juden stellen eine diverse Community dar, die (2) größtenteils postsowjetisch geprägt ist und (3) sich nicht im erinnerungspolitischen Diskurs repräsentiert sieht. Spätestens seit Desintegriert„Gedächtnistheater -und nun?“ weiterlesen