Film Rezension: The Man in the Basement (2021)

Film Rezension: The Man in the Basement (2021) Der Film „L‘Homme de la cave“ (engl.: “The Man in the Basement”) des französischen Filmemachers Phillipe Guay aus dem Jahr 2021 erzählt die Geschichte einer französischen Familie mit jüdischen Wurzeln, wie sie ihr Kellerabteil versehentlich an einen Holocaust-Leugner verkauft. Simon Sandberg (Jérémie Renier) ist glücklich verheiratet mit„Film Rezension: The Man in the Basement (2021)“ weiterlesen

Progressive Denkmalpolitik – ein Widerspruch oder dringend notwendig?

Progressive Denkmalpolitik – ein Widerspruch oder dringend notwendig? Heute befinde ich mich im Goldenen Papagei, mit Eduard Freudmann und Barbara Staudinger. Ich freue mich sehr auf dieses Gespräch, auch darüber, dass wir vielleicht einen kleinen Rückblick schaffen, vielleicht perspektivisch denken. Im November hat ein Kolloquium zum Thema der “Karl-Lueger-Statue” stattgefunden. Zahlreiche Expert:innen aus Kunst, Architektur„Progressive Denkmalpolitik – ein Widerspruch oder dringend notwendig?“ weiterlesen

Brücken statt Mauern

Brücken statt Mauern Eine mögliche Anleitung zu jüdisch-muslimischem Dialog Kennt ihr diesen Flow-Zustand, in dem man das Gefühl hat, dass alles möglich ist? Wenn man so eingetaucht ist in einer Tätigkeit, dass man alles um sich herum vergisst? Ich hatte solch einen Schlüsselmoment. Ich weiß nicht, ob Frieden ein Gefühl sein kann, aber wenn ja,„Brücken statt Mauern“ weiterlesen

Die Shoah im Film – Zwischen Kunst, Kommerz und Geschichte

Die Shoah im Film – Zwischen Kunst, Kommerz und Geschichte Die Darstellung im Film kann sowohl eine gefährliche Waffe als auch ein emotionales Werkzeug sein. Gerade bei einem Thema wie der Shoah, welches einen immensen gesellschaftspolitischen Wert hat, ist die Art und Weise der Darstellung eine unerlässliche Überlegung. Es gibt kein Gesetz, das besagt, was„Die Shoah im Film – Zwischen Kunst, Kommerz und Geschichte“ weiterlesen

Engel in Amerika und das Kunst-Theater

Engel in Amerika und das Kunst-Theater Das österreichische Theater hat eine neue Vorliebe: Jüdische Figuren in Theaterstücken jüdischer Dramatiker zu verunglimpfen. Letztlich soll eine Versöhnung inszeniert werden, die es gar nicht geben kann.  Schwarz gekleidete Menschen finden sich in einem Raum zusammen. In der Mitte offenbart sich ein kühler, lebloser Körper, dessen einstiger Besitzer den„Engel in Amerika und das Kunst-Theater“ weiterlesen

3 RABBITs on »LUEGER TEMPORÄR«

3 RABBITs on »LUEGER TEMPORÄR« Pixel-Rabbit: Neuerdings hat sich etwas um den alten Lueger-Schragen, an der Ringstraße, getan. Ein Haufen buntes Holz steht da, der sich mir einfach nicht erschließen will. Bin ich zu dumm für Kunst? Copper-Rabbit: Die kurze Antwort lautet: Ja. Acryl-Rabbit: Ich verstehe es schon, da hat wohl ein Schnösel-Künstlerpaar ziemlich bunt„3 RABBITs on »LUEGER TEMPORÄR«“ weiterlesen

Filmrezension – Schächten (2022)

Filmrezension – Schächten (2022) Der Film begleitet Victor Dessauer bei seinem schwindenden Vertrauen in die österreichische Justiz, bevor er beschließt, das Gesetz selbst in die Hand zu nehmen. Handlung Schächten von Thomas Roth ist ein österreichischer Film, der hauptsächlich im Österreich der 1960er Jahre spielt. Der junge Wiener Jude Victor Dessauer (Jeff Wilbusch) macht es„Filmrezension – Schächten (2022)“ weiterlesen

Traumata sind kein Wettbewerb

Traumata sind kein Wettbewerb documenta15: Kunst liebt Skandal aber diesen dann doch nicht Die zu den bedeutendsten in der zeitgenössischen Kunst zählende Ausstellungsreihe documenta hat in ihrer 15. Ausgabe mit einem riesigen Banner, auf dem unter anderem antisemitische Karikaturen von Juden abgebildet sind, einen Antisemitismusdiskurs ausgelöst, der international große Aufmerksamkeit erhielt. Von den Nazi-Gründern der„Traumata sind kein Wettbewerb“ weiterlesen

Lasho Drom und Shalom!

Lasho Drom und Shalom! Zwischen Jahadut und Romanipe Gadže. So nennen Romnja und Roma Menschen, die nicht ihrer Volksgruppe angehören. Jüdinnen und Juden sind von diesem Begriff allerdings ausgenommen. Die enge Verbundenheit war es wohl, die Rom:nja dazu veranlasste, für Jüdinnen und Juden ein neues Wort zu finden: Bibolde – jene, die sich nicht abwenden.„Lasho Drom und Shalom!“ weiterlesen

Hannah Arendt jenseits der Banalität

Hannah Arendt jenseits der Banalität Eine Sammlung von Eindrücken Hannah Arendt steht in einem Satz selten alleine, sie teilt ihn sich meist ungewollt mit Bezeichnungen wie politische Theoretikerin oder Antisemitin. Die zwei Extreme sollen unabhängig voneinander die Polarität der Meinungen zu Arendt repräsentieren. Sie war eine unter vielen, die 1940 die Flucht ergreifen und ein„Hannah Arendt jenseits der Banalität“ weiterlesen